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Medikamente - Psychopharmaka

 

Bitte beachten Sie, dass Gesundheitsinformationen ausschließlich der Information dienen. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

 

Welche Arten der Arzneimittel gibt es für die Psyche?

1. Psychopharmaka

Antidepressiva

Depression, Angststörungen, Zwangsstörungen, Chronische Schmerzen, Schlafstörungen, Bulimie Posttraumatische Belastungsstörung,

Anxiolytika (Beruhigungsmittel)

Angststörungen, Psychiatrische Notfälle / Zusatz zu Antidepressiva und Antipsychotika (Erregungszustände, aggressive Fremd- oder Selbstgefährdung, Suizidalität, Katatonie, Entzugssymptome), Schlafstörungen

Phasenprophylaktika (Stimmungsstabilisirer)

Bipolare Störungen (Bipolare Depression, Manie,Phasenprophylaxe), Depression (Rückfallprophylaxe bei Suizidalität, Nichtansprechen auf Antidepressiva)

Neuroleptika - Antipsychotika

Psychosen, Manie, Depressionen mit psychotischen Symptomen, Erregungszustände

Bei Medikamenten kann es neben den erwünschten Wirkungen auch zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen. Der behandelnde Arzt/Psychiater klärt den Patienten in einem klärenden Gespräch darüber auf, so dass beide gemeinsam Risiko und Nutzen abwägen können. Psychopharmaka wirken jedoch bei den Menschen sehr unterschiedlich, weshalb es oft ein längerer Prozess ist, bis das passende Präparat und die richtige Dosierung gefunden ist. Schwere Nebenwirkungen treten in der Regel eher selten auf bzw. schwächen im Verlauf der Behandlung ab.Da aber Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auftreten können, sollten Patienten immer Rücksprache mit ihrem Arzt halten, bevor sie ein weiteres Medikament (auch frei verkäufliche) einnehmen.

 

2. Aufputschmittel

Wirkung

Aufputschmittel, auch Stimulantien genannt,

  • erhöhen die Nervenaktivität und

  • haben eine anregende Wirkung auf den Organismus.

Es gibt viele verschiedene Wirkstoffe, die alle eine meist große Anzahl an Wirkungen entfalten können.

  • Der Blutdruck steigt und

  • die Herzfrequenz erhöht sich.

Einsatz im medizinischen Bereich

Aufputschmittel werden im medizinischen Bereich eingesetzt, um etwa Erkrankungenwie das Asthma zu behandeln. Auch zur Behandlung desAufmerksamkeits-Defizits-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) werden Amphetamine eingesetzt.

Einsatz zur Leistungssteigerung

Allerdings werden Aufputschmittel auch sehr oft missbraucht. Vor allem in Gesellschaften, in denen es auf eine gesteigerte Leistungsfähigkeit ankommt, werden Substanzen wie

  • Ephedrine

  • Amphetamine

  • Koffein

  • Nikotin

zur Leistungssteigerung genommen.

  • Appetitzügler

gehören ebenfalls dazu, genauso wie die Wirkstoffe

  • Ecastasy (MDMA)

  • Kokain

  • Speed

die oft als sogenannte "Modedrogen" bezeichnet werden, welche vor allem in der Jugendkultut und in der Arbeitwelt mißbraucht werden.

Folgen

Die möglichen Folgen sind vielfältig. Von

  • Herzrasen

  • Schlafstörungen

  • fehlende Selbsteinschätzun

bis hin zum Auslösen einer

  • Schizophrenie

Alle Aufputschmittel haben ein sehr hohes Suchtpotential und können bei vermehrtem Konsum oder durch Wechselwirkungen mit anderen Wirkstoffen sogar zum Tod führen.

 

3. Beruhigungsmittel

Beruhigungsmittel sind Arzneimittel, die eine dämpfende Wirkung auf daszentrale Nervensystem haben und dadurch

  • Erregungszustände

  • innere Unruhe

  • überhöhteReizbarkeit

  • Schlaflosigkeit

beeinflussen können.

Substanzen

Beruhigungsmittel gibt es in synthetischer sowie inpflanzlicher Form.

Synthetische Beruhigungsmittel

Zu dieser Gruppe zählen

  • Midazolam

  • Nitrazepam

  • Diazepam

  • Flunitrazepam

  • Temazepam.

Pflanzliche Beruhigungsmittel

Zu den beliebtesten pflanzlichen Beruhigungsmitteln gehören

  • Baldrian

  • Johanniskraut

  • Hopfen

  • Melisse

4. Migränemittel

Triptane und Mutterkornalkaloide sind Schmerzmittel zur Behandlung akuter Migräneattacken

Migränemittel werden zur akuten Behandlung von Migräneattacken eingesetzt. Hierbei werden in erster Linie Triptane verabreicht, wodurch der Schmerz gelindert wird. Mutterkornalkaloide werden dagegen  wegen einiger Nachteile eher seltener verwendet.

Der Einsatz von Migränemitteln richtet sich nach der spezifischen Art derMigräne Es gibt hierbei kein Standardmittel, das auf sämtliche Formen anspricht, sondern je nach individueller Symptomatik wird ein entsprechender Wirkstoff ausgewählt. DieArzneimittel  sind nur in Apotheken erhältlich.

Bei sämtlichen zur Verfügung stehenden Medikamenten gilt es zu bedenken, dass die Migräne selbst nicht heilbar ist und Migränemittel lediglich im Sinne von Erleichterung verschaffenden Schmerztherapeutika eingesetzt werden.

Arten von Migränemitteln

Generell werden zur Akuttherapie folgende Mittel bei Migräne angewandt:

  • Triptane

  • Nichtopioid-Analgetika

  • Mutterkornalkaloide

  • Antiemetika.

Rezeptfreie Mittel

Zu den häufigstenrezeptfreien Migränemitteln zählenSchmerzmedikamente, die auf dem WirkstofAcetylsalicylsäure(ASS) oder, bei Unverträglichkeit, Paracetamol.. Sie sind auch für ihre entzündungshemmende Wirkung bekannt, was hinsichtlich der Schmerzen im Kontext der die Migräne auslösenden entzündeten Gefäßwände des Kopfes relevant ist.

Rezeptpflichtige Mittel

Rezeptpflichtige Migränemittel werden ausschließlich in Absprache mit dem behandelnden Arzt, in der Regel mit einem Neurologen verordnet. Sie beinhalten Wirkstoffe, die auf die so genannten Serotoninrezeptoren imGehirn wirken, wodurch eine schmerzlindernde Verengung der Gehirngefäße ermöglicht wird.

Zur Prophylaxe können folgende Mittel eingesetzt werden:

  • Antileptptika

  • Betablocker

  • Calciumantagonisten.

Von einer Selbstdiagnose und einer entsprechenden Selbstmedikation ist abzuraten, da Migränemittel sehr unterschiedlich wirken.

Homöopathische Mittel

Bei leichteren Formen der Migräne können gegebenenfalls Naturheilkundliche oder Homöopathische Mittel hilfreich sein. Hierzu gehören beispielsweise Extrakte aus Mutterkrautblättern, die in der Migräneforschung einige Erfolge aufweisen.

5. Kreislaufmittel

Bei Störungen des Kreislaufs

Bei Kreislaufstörungen wie Herzrasen oder Pulsaussetzern helfen Kreislaufmittel. Sie wirken beruhigend und stabilisierend auf den Kreislauf. Häufig werden Kreislaufmittel vorbeugend eingenommen.

Kreislaufmittel werden zur Bekämpfung von

  • Bluthochdruck

  • zu niedrigen Blutdruck

  • Herzkreislauferkrankungen

eingesezt. Kreislaufmittel werden entweder während einer akuten Störung des Kreislaufs zur Beruhigung genommen oder als Präparat, das vorbeugt wirken soll.

Arten

Es gibt  unterschiedlichen Kreislaufmitteln. Dazu gehören je nach Krankheitsbild

  • Betalblocker

  • Diuretika

  • ACE Hemmer

  • Antiarrhythmika.

Krankheitsbild Bluthochdruck

Bluthochdruck ist eine relative weit verbreitete Krankheit und verursacht häufig Herz und Hirninfarkte sowie Arteriosklerose

Bluthochdruck wird bei vielen Menschen oft spät erkannt, da es keine akuten Beschwerden verursacht. Neben der Einnahme von Kreislaufmitteln können Patienten auch selbstständig eineBlutdruckmessung vornehmen und sich dadurch vor einem lebensbedrohlichen Anfall schützen.

Eine gesunde Lebensführung mitausgewogener Ernährung und Aussauersport helfen, zusätzlich zum Arzneimittel den Bluthochdruck zu senken.

Zu niedriger Blutdruck

Zu niedriger Blutdruck ist zwar im engeren Sinne keine Krankheit, hat aber negative Auswirkungen auf den Körper und muss behandelt werden.Müdigkeit, eingeschrängte Leistungsfähigkeit sowie Lustlosigkeit  machen sich im Alltag und im Beruf negativ bemerkbar. Beschwerden beim Wechsel vom Sitzen oder Liegen zum Stehen sind keine Seltenheit.

Nebenwirkungen

Besonders bei der Einnahme von Betablockern und ACE-Hemmern kann es zu Nebenwirkungen kommen, wie etwa

  • Herz-Kreislaufstörungen

  • Magen-Darm-Beschwerden

  • Stimmungsschwankungen

  • Hautveränderungen

  • Reizhusten

  • Schlafstörungen