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Stressbewältigung

 

 

Was ist Stress?

Stress ist allgegenwärtiger Bestandteil unseres Alltags. Stressgefühle treten oft im Zusammenhang mit Leistungs- und Zeitdruck auf und sind ein deutliches Warnzeichen für Überforderung. Fast jeder kennt Stress aus persönlicher Erfahrung. Im Berufsalltag mit seinen hohen Anforderungen spielt es eine entscheidende Rolle, wie Mitarbeiter Stress abbauen und wie Sie bei der Stressbewältigung unterstützt werden. Als Dauerzustand macht Stress Berufstätigen stark zu schaffen: Man fühlt sich angespannt, gereizt, unkonzentriert, hektisch und niedergeschlagen. Stress kann zu komplexen psychischen, körperlichen und sozialen Auswirkungen führen und ist entsprechend ein Risikofaktor für die Entstehung und Aufrechterhaltung zahlreicher psychischer, psychosomatischer und somatischer Störungen.

Als Hauptursachen für den steigende Druck nennen die meisten Arbeitnehmer:  (siehe auch unter  Burn out)

  • Permanente Erreichbarkeit: Irgendwas ist immer. Das Mobiltelefon und auch das E-Mail-Postfach geben auch nach Feierabend keine Ruhe. Ständig gibt es Kollegen und Bekannte, die eine Frage haben, die dringend beantwortet werden muss.

  • Ständiger Termindruck: Irgendeine Deadline steht oft kurz bevor und wenn diese erledigt ist, wartet bereits die nächste Abgabetermin. Dieser Zeitdruck ist für viele Arbeitnehmer eine psychische Belastung immer die Angst vor Augen haben, ihre Aufgaben nicht im vorgegebenen Zeitrahmen erledigen zu können.

  • Hohe Anforderungen: Ein enormes Arbeitspensum und die zunehmende Arbeitsverdicht-ung sowie steigende Ansprüche des Vorgesetzten setzen viele Arbeitnehmer unter enormen Druck.Sie verlangen ihren Mitarbeitern alles ab. Hinzu kommt der Stress, den die eigenen Erwartungen an sich selbst mit sich bringen.

  • Schlechte Vereinbarkeit: Den Job und die Familie unter einen Hut zu bekommen, ist für viele Arbeitnehmer ein großes Problem. Oft bleibt neben der Arbeit einfach nicht genügend Zeit, um allen Wünschen und Erwartungen gerecht zu werden. Die Doppelbelastung heizt den vorhandenen Arbeitsstress noch einmal an.

  • Stressoren, die sich aus der Arbeitsaufgabe ergeben: physikalische Stressoren aus der Arbeitsumgebung (Lärm, Hitze, Staub etc.) ;soziale Stressoren (z.B. Spannungen mit Kollegen oder Vorgesetzten; „Mobbing“;organisatorisch bedingte Stressoren (z.B. fehlender Nachschub, nicht vorhandene Informationen oder Unterbrechungen durch das Telefon)

 

Folgende Symptome können Ausdruck von Stress sein:  (siehe auch unter Burn out)

  1. Körperfunktionen:
    Beschleunigung von Herzfrequenz (Puls) und Atmung, Engegefühl, Kurzatmigkeit, Herzstiche
    Kloß im Hals, trockener Mund, weiche Knie
    Kreislaufstörungen (bis hin zum Kollaps), hoher Blutdruck
    Verstopfung, Magen-Darm-Beschwerden
    Schlafstörungen, chronische Müdigkeit
    Sexuelle Störungen, Zyklusstörungen bei der Frau
    Muskelverspannungen (Hals, Nacken, Gesicht, Schultern) Spannungskopfschmerzen,Rückenschmerzen, Migräne, Vermehrtes Schwitzen
    Schwächung des Immunsystems, häufiges Kranksein, Hautveränderungen

  1. Denkvermögen und Gefühle:
    Innere Anspannung und Überbelastung
    Angst, Nervosität, Gereiztheit, Aggressivität,Hypochondrie
    depressive Verstimmung, Niedergeschlagenheit, Resignation
    Konzentrationsschwäche, Tagträumen Unsicherheit, Überempfindlichkeit
    Alpträume; Unwohlsein
    Fixierung auf den Stressor, Scheuklappeneffekt, eingeengte Wahrnehmung,
    Denkblockaden, Gedächtnisstörungen,  Gedankenkreisen, Leistungsabfall, Fehlerzunahme

  2. Verhalten
    Gereiztes Verhalten gegenüber anderen Personen
    Starre Mimik
    Nervöse Gestik
    Zucken
    Fuß wippen
    Stotten
    Sozialer Rückzug

      Längerfristig führen die meisten Symptome zusammen zu einen Burn out

Was kann ich gegen Stress tun? (siehe auch unter Stressbewältigung und  Burn out)

Gegen Stress gibt es kein Patentrezept. Bei der Stressbewältigung haben Sie dennoch mehrere Möglichkeiten, Ihren Stresspegel zu reduzieren. Nicht jede Maßnahme ist für jeden gleich effizient. Probieren Sie aus, was Ihnen am angenehmsten ist und kombinieren Sie unterschiedliche Elemente miteinander,um eine persönliche Anti-Stress-Strategie zu entwickeln.

Arbeiten Sie an Ihrer Einstellung

Stress entsteht nicht zwangsweise durch einen großen Arbeitsanfall, sondern in erster Linie durch ein Gefühl einer Situation ausgeliefert zu sein, die man glaubt, nicht beeinflussen zu können. Stress entsteht in hohem Maße dadurch, wie wir über uns selbst, unsere Situation und über das Leben denken.Eine stressfördernde Einstellung ist sehr oft durch Perfektionismus, Überzeichnung von Tatsachen (Katastrophisierung) oder Ausschließlichkeitsbehauptungen („Immer läuft alles schief“, „Nie kann ich es anderen recht machen“) gekennzeichnet. Eine Haltungsänderung ist immer dann sinnvoll, wenn die stressauslösende Situation nicht veränderbar oder Ihre Einstellung sogar die Ursache für Ihren Stress ist. Die folgende Vorgehensweise kann Ihnen dabei behilflich sein, Ihre Einstellung zu identifizieren und sie zu modifizieren.

Lernen Sie eine Entspannungsmethode (Stressbewältigung)

Das Erlernen einer aktiven Entspannungsmethode ist eine wichtige Stresskompetenz, die Ihnen helfen kann, langfristig besser mit Belastungen umzugehen und Ihrem Alltag ausgeglichener zu begegnen

Die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson ist ein guter Einstieg in die Stressbewältigung, da Sie die grundlegende Technik, die Beeinflussung des muskulären Spannungsgrads, recht einfach praktizieren können.

Eine weitere hilfreiche Methode ist das Autogene Training. Mit Hilfe suggestiver Formeln wie z. B. „Mein rechter Arm ist schwer“ werden unterschiedliche Organbereiche Ihres gesamten Körpers nacheinander angesprochen und so eine umfassende Tiefenentspannung herbeigeführt

Eine Entspannungstechnik auf der kognitiven Ebene ist die Meditation. Während der Meditation konzentrieren Sie sich auf Ihr so genanntes Mantra, dies kann ein Wort, Ton oder Bild sein. Die Kunst besteht darin, diese Konzentration zu halten und so über das bewusste In-sich-gehen einen hohen Erholungsgrad zu erzielen

Weiter Entspannungsmethoden sind Yoga; Qi Gong oder Chigung und  Tai Chi oder Taijiquan

Viele Krankenkassen erstatten einen Großteil der Kosten für diese Kurse und sie vergeben darüber hinaus Gratifikationen im Rahmen ihrer Bonussysteme

Treiben Sie Sport

Sport ist aus zwei Gründen eine sehr effiziente Methode, um gezielt Stress zu reduzieren: Zum einen kommen Sie durch die motorische Aktivität direkt auf andere Gedanken und zum anderen bauen Sie Stresshormone ab. Versuchen Sie deshalb, so regelmäßig wie möglich Bewegungs-einheiten in Ihren Alltag zu integrieren.

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